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Beim, Valeri/ Wie man dynamisches Schach spielt
Beim, Valeri/ Wie man dynamisches Schach spielt

Ergreifen Sie die Gelegenheit beim Schopf, und machen Sie das Beste aus Ihren Chancen
(Gambit, London 2006)

Paperback, 176 Seiten

in deutscher Sprache


KLAPPENTEXT:

Schach ist grundsätzlich ein dynamisches Spiel. Jeder Zug ändert die Situation und die Möglichkeiten für beide Seiten. Der Wirkungsbereich und der Wert der Figuren kann sich im Verlauf einer Partie radikal verändern.
Die heutige Generation von Supergroßmeistern spielt unerbittlich dynamisches Schach, aber ein großer Teil der Schachliteratur behandelt Schach immer noch, als wäre es überwiegend ein statisches Spiel. Ein großer Bereich unseres Verständnisses des Spiels beruht auf traditionellen Faustregeln, die vielleicht "im Durchschnitt" oder in "typischen Situationen" gut funktionieren. Aber diese Regeln geben uns oft nicht das notwendige Rüstzeug für die speziellen und manchmal außergewöhnlichen Situationen, mit denen wir in unseren Partien konfrontiert werden.
In diesem Buch erklärt Valeri Beim, wie man dynamische Gesichtspunkte in die Partie mit einbezieht, und wie man Initiative und Zeit gegen Material und andere statische Faktoren abwägt. Es handelt sich hierbei um eine praktische Darstellung eines erfahrenen Trainers und hartgesottenen Kämpfers, die sich an den Bedürfnissen von Spielern orientiert, die ihre Ergebnisse verbessern wollen.

Folgende Themenbereiche werden behandelt:
Dynamik
Entwicklung
Königszüge zu Angriffszwecken
Durchbruch
Initiative

Valeri Beim ist Großmeister und lebt in Österreich. Er hat zahlreiche Turniere gewonnen und spielt sowohl in der österreichischen als auch in der deutschen Liga. Viele Jahre lang war er der führende Trainer der israelischen Nationalmannschaft. Dies ist sein viertes Schachbuch.


EINFÜHRUNG:

Dieses Buch schließt an mein vorheriges Werk Lektionen zur Schachstrategie an. Dort befasste sich das wichtigste Kapitel, das dem ganzen Buch sein zentrales Thema gab, mit der Statik im Schach. Somit ist es logisch, sich im vorliegenden Buch mit der anderen Seite der Medaille zu be­fassen: Dynamik.
Nun werde ich etwas wiederholen, was ich im letzen Buch gesagt habe (ich kann es nicht än­dern, da dies ein entscheidender Punkt ist). Die Begriffe Statik und Dynamik drücken Konzepte aus, die im Schach extrem wichtig sind. Man findet sie in vielen Büchern, Artikeln und Anmerkun­gen. Es gibt generell akzeptierte Definitionen dieser Begriffe. Und doch bin ich bisher noch keiner überzeugenden Erläuterung des Wesentlichen begegnet, das hinter diesen Definitionen liegt, z. B. wie diese Konzepte auf dem Schachbrett arbeiten, was die Grenzlinie zwischen ihnen ausmacht, wo sie zu ziehen ist, usw.
Tatsächlich sind diesen extrem wichtigen Elementen des Schachs erst kürzlich einige Bücher gewidmet worden. Doch leider ist es für einen durchschnittlichen Amateur - jemanden, den wir normalerweise als Vereinsspieler bezeichnen - sehr schwer, diesen Büchern ohne Hilfe zu folgen, gerade weil die komplexen Konzepte nicht klar und ausführlich erläutert werden. Eine solche Er­läuterung erscheint mir unerlässlich.
Generell glaube ich, dass weder Autoren noch Trainer (und ich selbst gehöre beiden Kategorien an) vergessen sollten, wie wichtig es ist, die einfachsten und grundlegendsten Prinzipien des Spiels zu studieren, auf denen schließlich alles andere im Schach aufgebaut ist. (Ich hatte diese Zeilen be­reits geschrieben, als ich auf eine Äußerung Kasparows in seinem Artikel über Petrosjan stieß: "Grundsätzlich beruht die kreative Leistung im Schach auf Wahrheiten, die auf den ersten Blick tri­vial erscheinen". Ich war erfreut, meine Ansicht von einer solchen Autorität bestätigt zu finden.)
Meine Botschaft für Schachtrainer ist die folgende. Sollte Ihr Schüler einige einfache, aber wichtige Prinzipien des Spiels - wie etwa Zentralisation - nicht "erfassen", dann müssen Sie beide das Problem identifizieren, indem Sie viele Beispiele aus seinen Partien studieren. Für jemanden, der kein direkter Schüler von Ihnen ist, sondern nur ein Leser Ihrer Bücher, sind die Dinge sehr viel schwerer, denn wenn es niemanden gibt, der seine schachliche Entwicklung überwacht, werden sich die Fehler in seinem Spiel anhäufen.
Aus genau diesem Grund ist übrigens eine Meinung abzulehnen, die unter Schachliebhabern im Westen weit verbreitet, ja fast universell ist. Ihrer Ansicht nach kann ein Schachschüler (anders als im Golf oder Tennis!) gänzlich ohne Trainer auskommen, da es immer einen Computer gibt, der "alles besser weiß als sonst irgendwer", und außerdem kann man sich ein Buch kaufen, in das man gelegentlich hineinschaut. Aber diese Meinung ist falsch. Erstens mag ein Computer eine Fülle von Informationen besitzen, aber er kann niemals sagen, welche Information - in welcher Menge, auf welchem Gebiet usw. - für Sie persönlich notwendig ist. Und zweitens sind weder der Compu­ter noch die besten Bücher in der Lage, ihre Fortschritte als Schachspieler zu beobachten und die nötigen Korrekturen vorzunehmen.
Eine autoritative und freundliche Meinung von jemandem an ihrer Seite - das ist die Hauptsa­che, die Spieler von einem guten Trainer erwarten, und eine der wichtigsten Bedingungen für ihre Entwicklung. (Das ist übrigens ein langes Thema, das gesonderte Betrachtung verlangt.) Aus dem Gesagten ist nicht schwer zu ersehen, dass jeder, der mit Schachneulingen oder Spielern arbeitet, die sich verbessern möchten, in erster Linie eine systematische Herangehensweise braucht. Wir sollten nie die Zeit bedauern, die wir auf "offensichtliche Dinge" verwenden - stattdessen sollten wir eine detaillierte und klare Erklärung für sie finden!
Für die Schüler gilt genau die gleiche Botschaft: Versuchen Sie nicht, mit der Zeit zu "knau­sern", die Sie für diese Themen aufbringen. Die Zeit, die Sie mit dem gedankenvollen Studium von "allgemein bekannten Wahrheiten" verbringen, zahlt sich immer aus - in Form von später gespar­ter Zeit und Punkten in Ihren Partien.
Nun ein paar Worte über die Struktur und den Inhalt dieses Buchs.
In diesem Buch geht es um den Platz, den die Dynamik im Schachspiel einnimmt. Ich werde un­tersuchen, was die Natur der Dynamik ist, wie sie in den verschiedensten Situationen auftritt, und vor allem, wie all das auszunutzen ist. Für meine "regelmäßigen" Leser möchte ich sagen, dass ich mich entschlossen habe, die übliche Struktur etwas zu verändern. Insbesondere wird es keine "Aufgaben" geben, die ein regelmäßiges Merkmal meiner Bücher waren. Auf der anderen Seite ist die Menge des Lehrmaterials größer, und vieles, was man in Form eigenständiger "Aufgaben" hät­te präsentieren können, ist in den Beispielen zu finden.
Dies ist mein viertes Buch, und je länger ich an der Materialsuche arbeite, desto häufiger begeg­ne ich dem Problem unzureichender Anmerkungen, sei es in Zeitschriften, Büchern oder Daten­banken. Ich habe oft festgestellt, dass diese Anmerkungen die Schlüsselmomente der Partie ver­passen oder sie nicht richtig bewerten. Ich möchte auf niemanden konkret hinweisen - und sollte jemand die gleichen Einwände gegen meine eigene Arbeiten erheben, bin ich bereit, ihn anzuhö­ren, natürlich vorausgesetzt, dass er mir zeigen kann, wo genau der Fehler liegt.
Ein anderer Punkt scheint mir von fundamentaler Bedeutung zu sein. Wie immer, wenn ich die Arbeit an einem neuen Buch aufnehme, bin ich nicht damit zufrieden, nur Dinge zu wiederholen, die allgemein bekannt sind, und die ein intelligenter und erfahrener Leser sehr gut selbständig su­chen und verstreut in verschiedenen anderen Büchern und Zeitschriften finden kann.
Zwar haben auch Arbeiten, die durch das Zusammentragen von Material aus verschiedenen Quellen zustande kommen, ihren - mitunter recht bedeutsamen - Nutzen. Sie können dem Leser helfen, ein vollständigeres Verständnis von dem einen oder anderen Aspekt im Schach zu bekom­men. Doch wenn ein Autor das Gefühl hat, dass es in seiner Kraft steht, dem allgemein bekannten Wissen etwas hinzuzufügen (indem er vielleicht einfach neue Informationen vermittelt, oder aber, was oft geschieht, indem er eine originelle Sichtweise zu einem wohlbekannten Aspekt des Spiels präsentiert), kann das seiner Arbeit einen zusätzlichen Reiz geben und es für die Leser attraktiv machen. Bis jetzt ist es mir in jedem meiner Bücher gelungen, etwas "Neuartiges" darzustellen. Das habe ich auch diesmal vor. Es ist mir natürlich klar, dass nicht alle meine Enthüllungen von gleicher Bedeutung sind, und dass vielleicht nicht alle den Lauf der Zeit überstehen werden. Aber ich denke, dass man eine Idee, die einem immer wieder in den Sinn kommt, nicht im stillen Käm­merlein für sich behalten, sondern in der Hoffnung auf konstruktive Kritik veröffentlichen sollte.
Der wahre Wert dieser "Neuerungen" wird sich herausstellen, wenn andere Leute - meine Leser - sie sehen, darüber nachdenken und sie beurteilen. Daher bin ich sehr interessiert daran, Feedback zu bekommen. Das heißt, nicht nur möchte ich meine Leser ansprechen, sondern ich würde auch gerne Ihre Meinung über dieses Buch, wie auch über alle meine früheren (und vielleicht zukünfti­gen) Bücher hören. Meine E-Mail-Adresse ist: valeribeim@gmx.net.

Valeri Beim
Wien 2004


INHALT:

Zeichenerklärung ..... 4
Einführung ..... 5

1 Dynamik ..... 7
2 Entwicklung ..... 42
3 Königszüge zu Angriffszwecken ..... 97
4 Durchbruch ..... 114
5 Initiative ..... 131

Spielerverzeichnis ..... 173
Eröffnungsverzeichnis ..... 175






NEUES
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Aktualisiert: 23.04.2006
Beim, Valeri/ Wie man dynamisches Schach spielt


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